VERÖFFENTLICHUNGEN

EIN LESEBUCH ZUM THEATER DER DEUTSCHSPRACHIGEN GEMEINSCHAFT BELGIENS
Herausgegeben vom AGORA Theater und Christel Hoffmann

Marcel Cremer war ein Grenzgänger. Nicht nur als Gründer und Leiter des AGORA Theaters, einer freien Gruppe in St. Vith, die als herausragende Institution der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien vorbildhafte Wirkung für ein interkultu­relles Theater hat. Auch als Regisseur schuf er großartige Inszenierungen für Erwachsene und Kinder gleichermaßen, die die Zuschauer begeis­terten, aber auch provozierten. Er entwickelte eine eigene Arbeitsmethode – das Autobiografische Theater, die er auch in Workshops vermittelte. Christel Hoffmann, Wegbegleiterin von Marcel Cremer (1955-2009), gibt Einblick in sein nach wie vor aktuelles Werk. Tagebuchaufzeichnungen, Gedichte, Briefe, Reden und Manifeste, zu einem aufschlussreichen Lesebuch kompiliert, zeigen Kämpfe, Rückschläge und Erfolge eines leidenschaftlichen Theatermachers.

Anhand einzelner Inszenierungen wird darüber hinaus gezeigt, wie das Erbe von Cremer am AGORA Theater, das 2020 sein vierzigstes Jubi­läum feiert, weitergeführt wird: in einer offenen künstlerischen Auseinandersetzung, die die eige­nen Wurzeln nicht leugnet und doch in die Zukunft weist.

 

Preis: 20 €

April 2020

Verlag: Theater der Zeit

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Im Gepäck haben wir die Erinnerung” – der Artikel von Chefredakteur Oswald Schröder wurde am 25.05.2020 im Grenz-Echo veröffentlicht und zierte die Titelseite der Tageszeitung.

Hier geht es zur Lesereihe mit Video-Lesungen aus dem Buch!

Im August 1979 hat Regisseur und Autor Marcel, Cremer, 1955 geboren, die Agora, das Theater der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, gegründet. Seine eigenwilligen und oft aufwühlenden Stücke, die regelmäßig auf Theaterbühnen zu sehen sind, vereinen originelle Form und tiefgründigen Inhalt.
Im Juli 2009 leitet Marcel Cremer eine Woche lang seine letzte Theaterwerkstatt. Wie er es mit seinem Ensemble getan hätte, führt er die Teilnehmer in den Wald, beschwört Kindheitserinnerungen herauf, lädt dazu ein, der Stille zu lauschen, immer in Verbindung zu sein mit den Augen, den Händen, den Körpern, den Stimmen der anderen. In Verbindung auch zu sein mit dem Thema, das er gewählt hat: dem Verlust.
Diese sehr eigene und untypische Reise – das intensive Erkunden dessen, was Marcel Cremer das “autobiographische Theater” nannte – wird in der Neuerscheinung “Traversées – Unterwegs” aus dem Verlag Lansman nacherzählt. Anhand von Fotos von Anne Valentin und Texten von Florence Klein wird der Leser mitgenommen auf die beschrittenen Wege.

Preis: 14 €
Juni 2011
Verlag: Lansman Editeur

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von Marcel Cremer

 

Die von dem belgischen Autor und Regisseur Marcel Cremer mit der AGORA beständig weiterentwickelte Methode des „Autobiografischen Theaters” fußt auf der Tatsache, dass der größte Reichtum eines Spielers seine Biographie, sein Erfahrungsschatz und seine Geschichte sind. Ihr wichtigstes Ziel ist die Begegnung zwischen Spieler und Zuschauer. Davon kündet dieses Buch. In 150 kleinen Kapiteln präsentiert es Kindheitserinnerungen, aus denen Theater entsteht und entstanden ist, Inszenierungsbeschreibungen, Theaterübungen und Theatergeschichten.

Presse:
„Ein Liebhaber des Theaters schreibt hier; einer, für den Theater eine bewegliche Einheit ist von Spielenden, Neugierigen, Suchenden, Zuschauenden, Erinnernden, sich Entäußernden, Schreibenden, sich Vergewissernden, Organisierenden, Reisenden.” (Prof. Dr. Gerd Koch, Hochschule Berlin)

„Ein französisches Sprichwort behauptet, dass man schöne Augen bekommt, wenn man schöne Landschaften betrachtet. Wenn das auch für Bücher gilt, dürfte man wohl strahlende Augen bekommen bei der Lektüre von Marcel Cremers Buch.” (Thomas Linden, in: Kölnische Rundschau)

„Cremers Buch ist eine wunderbare Liebeserklärung an das Theater. Und es ist ein Plädoyer für ein politisches Theater, für das Recht auf Subversion.” (Gerd Bedszent, in: Junge Welt)

 

1. Auflage [vergriffen]: Eigenverlag, 2006, 320 Seiten, gebunden. Preis: 19,- €.

2. Auflage: Eigenverlag, Juni 2015, 325 Seiten, gebunden. ISBN 978-2-8071-0052-7. Preis: 21,- €.

 

Die Neuauflage von “Der unsichtbare Zuschauer” ist ab jetzt erhältlich!

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mit einem Gespräch zwischen dem belgischen Verleger Emile Lansman und dem belgischen Autor Marcel Cremer

 

 

Das Buch enthält folgende Stücke:
Der kleine rote Prinz
Unterstützt durch Tanz und Musik wird im Schloss die große Welt im Kleinen dargestellt, eine Welt voll Liebe, Freude, Hass und Verzeihen. Rheinische Post

Der gute Hirte
Die Feder von Marcel Cremer erzählt auf wunderbare Art und Weise wie schön das Leben ist und wie schützenswert. Le Ligueur

Mein erster Lehrer
Ein sehr wertvolles Stück über Rückgrat, Charakterstärke und Verantwortung. Kölner Stadtanzeiger

Die Rabenfrau
Das Kunststück gelingt Archaisches zu beleben und in originale Poesie zu verwandeln.
Kölner Stadtanzeiger

Die Haifischkatze
Marcel Cremer hat das poetische kleine Stück den Schauspielern auf den Leib geschrieben und mit
liebevollem Witz inszeniert. Bonner Generalanzeiger

Das Pferd aus Blau
Die Sprache des Autors ist Poesie, sie stößt mit magischer Leichtigkeit einen Reigen an und verweist mit einfachen wahren Bildern aus der Kindheit auf den Reichtum des Lebens.
Begründung der Jury, Kaas & Kappes 2007

Wanted Hamlet
Es besitzt bei allem Spott politische Brisanz und ist doch keine Parabel, sondern ein vitales Spektakel, das an den Gitterstäben des konventionellen Theaterverständnisses rüttelt. Kölnische Rundschau

Die Kartoffelsuppe
Beeindruckend, fesselnd, schmackhaft und pädagogisch wertvoll. Das Stück “Die Kartoffelsuppe” ist eine Mischung aus kulinarischem und erzählerischem Hochgenuss. Hanauer Zeitung

Rabennacht
Fantasievoll und durchdringend hat Cremer seine Parabel inszeniert. Theater, das Spuren hinterlässt und Bewusstsein verändert. Bonner Rundschau

 

Eigenverlag, August 2009
270 Seiten, gebunden
Preis: 19,- €

 

Die Aufführungsrechte für „Die Rabenfrau”, „Der kleine rote Prinz”, „Die Kartoffelsuppe”, „Mein erster Lehrer” und „Die Haifischkatze” sind beim Theater-Stück-Verlag Korn-Wimmer, München. Die deutsche Fassung von „Die Haifischkatze” wurde uraufgeführt vom Theater Marabu, Bonn. Die französische Fassung „Le chat requin” wurde uraufgeführt vom Ensemble ‘Agnes, Alphonse et moi’, Bruxelles.

 

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von Marcel Cremer
zweisprachig.
Übersetzung ins Französische: Pierre Doome
Skizzen: Sabine Rixen

 

Eine Sammlung rabenhafter Geschichten, angesiedelt in einer dörflichen Landschaft, die erzählen vom Großvater mit der gebrochenen Nase, vom Jungen mit den abstehenden Ohren, vom kleinen Wolf der nie lachte, von den Menschen, die Schutzschilde herstellten aus Stahl gegen die Stein-Eier, die vom Himmel fielen.

 

Eigenverlag, 2002, 72 Seiten, broschiert, numerierte Auflage.
Das Buch ist erhältlich bei der AGORA.
Preis: 10 €.

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Zum 20jährigen Jubiläum der AGORA versammelte die musikalische Leiterin Katja Rixen mehr als 50 Musiker und dokumentierte mit ihnen die entstandene Theatermusik, die die Arbeit der AGORA von „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren” bis „Romeo and Juliet” mitgeprägt hat. Lieder, Chöre und instrumentale Begleitungen wurden auf zwei CDs zum Kinder- und Jugendtheater und zum Erwachsenentheater neu aufgenommen und eingespielt.

 

Eigenverlag, 2000.
Die Doppel-CD ist erhältlich bei der AGORA.
Preis: 10,- €.

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Das Buch enthält folgende Stücke:
“Der Zauberpinsel”: Waisenkind Me Liang und die Vögel Kritz und Kratz vertreiben den bösen Kaiser Wang und befreien die Menschen ihres Landes.”Schnarchen Steine nachts?”: Die Abenteuer des Kükens Piep mit fünf Steinen, und die überraschende Begegnung zwischen einer Kinderbande und einem Einzelkind. “Schräge Vögel”: Kuckuck und Mantel leben zusammen in einem Müllcontainer und erlernen gemeinsam das Fliegen.

 

Eigenverlag, 1993, 72 Seiten, gebunden.
Mit Skizzen von Pierre Doome.
Preis: 15,- €.

 

Die Aufführungsrechte für “Schräge Vögel” sind beim Theater-Stück-Verlag Korn-Wimmer, München

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Das Buch enthält folgende Stücke:
“Der stumme See”: Eine Käferforscherin, eine Tramperin, ein Fernsehteam und ein alter Mann mit Tuba treffen sich am See. Wem gehört der See?”Der weiße Dampfer”: Der Junge Malschik sucht seinen Vater, der auf hoher See ist. Dafür muss Malschik ein Fisch werden. Nach der Erzählung von Tschingis Aitmatov.
“Wolkenschaf und Regenhund”: Schaf Paula begegnet dem Hirtenhund Flink. Was heißt es, ein schwarzes Schaf zu sein?”Prinzessin Bammel”: Koffer und Radio staunen über Prinzessin Bammel, die ganz alleine den Mond besucht.

 

Presse:
„Selten ist mir ein Stückeband begegnet, der von seiner redaktionellen und künstlerischen Machart so sorgfältig, gestalterisch so liebevoll und animierend und im Wechsel zwischen Bild und Schrift so abwechslungsreich geschaffen wurde. (Fundevogel, Kritisches Kinder-Medien-Magazin)

 

Preise:
Das Buch erhielt den Literaturpreis des Parlamentes der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens 1999.

 

Eigenverlag, 1998, 122 Seiten, gebunden.
Mit Skizzen von Pierre Doome.
Das Buch ist erhältlich bei der AGORA.
Preis: 17,- €.

Die Aufführungsrechte für „Der stumme See” und „Prinzessin Bammel” sind beim Theater-Stück-Verlag Korn-Wimmer, München.

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Preis: 9 €

 

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