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10.06.2019
Die drei Leben der Antigone

von Slavoj Žižek

 

"Wem haben wir das alles zu verdanken?"

- "ÖDIPUS!"


Immer noch? Schon wieder? Immer wieder? Familiengeschichte mit Tradition. Und Zukunft.
Über die ganze Welt haben sich die Labdakiden, die Nachkommen des Gründers von Ödipus Inc., inzwischen verteilt. Alle hundert Jahre treffen sie sich. Sie kennen sich kaum, doch etwas verbindet sie: Der gemeinsame Name und der gemeinsame Trustfonds. Aber dieser schrumpft schon lange. Der Name gilt nicht mehr so viel.

Dennoch müssen sie ihrer Familientradition folgen. Wichtige Entscheidungen sind zu treffen. Wer verwaltet die Erinnerung, wer verfügt über das Gedenken und das Einkommen der Labdakiden? Neue Rollen werden ausgehandelt, alte Machtspiele nachgestellt.

Seit dreitausend Jahren dabei? Teiresias. Der Seher, der alles weiß, alles sieht und jede Variation des Mythos bereits miterlebt hat.
Diesmal zum ersten Mal dabei? Alle anderen, die am Tisch ihrer Eltern und Vorfahren Platz nehmen, um ihre eigene Geschichte neu zu lernen.

Es ist Zeit für eine neue Generation, das Erbe des Ödipus im 21. Jahrhundert anzutreten: Drei Wege, drei Möglichkeiten, drei Versuche.
Erde - Schaufel - doppelschneidiges Schwert.
Ewig werden oder sterben. Wer besitzt das letzte Glück?

 

Deutschsprachige Premiere:

16., 17., 18. Januar 2020, Triangel St. Vith

 

Deutschlandpremiere:

22., 24., 25.  Januar 2020, FFT Düsseldorf 


10.06.2019
FOTOS
© Jannis Mattar 
10.06.2019
Besetzung

Spiel: Karen Bentfeld, Galia De Backer, Roger Hilgers, Line Lerho, Ania Michaelis, Ninon Perez, Anna Robic, Daniela Scheuren, Matthias Weiland, Nikita Zolotar

Musik: Wellington Barros

Szenografie: Céline Leuchter

Choreografie: Catharina Gadelha

Voguing: Sabrina Karl 

Kostüm: Petra Kather

Lichtdesign: Jasper Diekamp

Ton:Clemens Hörlbacher

Remix: Nikita Zolotar

Grafikdesign: Nicolas Zupfer 

Regieassistenz: Mira Simon

Dramaturgie: Mona Becker, Christoph Sökler

Zusätzlicher Text: Felix Ensslin, Mona Becker und Ensemble

Regie: Felix Ensslin

Künstlerische Leitung AGORA: Kurt Pothen

 

Eine Produktion des AGORA Theaters

 

In Kooperation mit

Chudoscnik Sunergia 

 

Mit freundlicher unterstützung durch

Goethe Institut Brüssel

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Brüssel

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Gefördert durch

Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens

Provinz Lüttich

Fédération Wallonie-Bruxelles

Stadtgemeinde St.Vith

 

Slavoj Žižeks Die drei Leben der Antigone übersetzt von Frank Born ist 2015 im Fischerverlag erschienen.

 

Aufführungsrechte

S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt a.M.  

 

Žižeks in dem Band enthaltener einleitender Essay Eine kontrafaktische Antigone wurde von Karen Genschow übersetzt und man kann ihn auf HUNDERTVIERZEHN, dem literarischen Online Magazin des Verlags, nachlesen.

10.06.2019
Trailer
PRESSE
10.06.2019

„Die Kreativität braucht diese Marginalität", Interview mit Autor Slavoj Žižek, Grenz-Echo 25.06.2018

 

"Agora: drei Jubiläen und eine Weltpremiere", Grenz-Echo 09.01.2020

 

"Als Fitzcarraldo sein Schiff über das Venn hieven ließ", Kommentar von Oswald Schröder, Chef-Redakteur, Grenz-Echo 09.01.2020

 

Die Agora hat keine Angst anzuecken, sie beugt sich auch nicht dem immer wieder erklingenden Ruf nach Mittelmaß.  

 

„'Die drei Leben der Antigone': Agora-Weltpremiere im Triangel" , Grenz-Echo 16.01.2020

 

"Antigone und kein Entrinnen", Kritik von Chefredakteur Oswald Schröder im Grenz-Echo 18.01.2020

 

"Daraus ergibt sich eine Intensität und, für den Zuschauer, eine auf die Ränge übertragene Unmöglichkeit, sich dem Bühnengeschehen zu entziehen. Durch die Reduzierung der Kulisse auf den weißen Vorhang und einige wenige, gekonnt eingesetzte Accessoires wirkt das Bühnenspiel dadurch wie ein Sog, der die Magengrube erfasst und von dem es kein Entrinnen gibt. [...] 

 

  Die hohe Qualität der schauspielerischen Einzel- und Gesamtleistung des Ensembles wird höchstens durch dessen gesangliche Leistung übertroffen."

Aktuelle Termine
DATUM & UHRZEITORT
Mi., 10. November 2021
20.00
Eupen [B]/ Kulturzentrum Alter Schlachthof
öffentliche Vorstellung
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