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26.01.2016
Presse

Die rundum geblümte Raumbühne im Wohnstubenformat entführte die kleinen und großen Zuschauer sofort in die Welt des Theaters. Dem Charme konnte sich keiner entziehen. [...] Sie bot eine heimelige Atmosphäre für ein fröhliches, quirliges, poetisches und herzerwärmendes Schauspiel. [...] Mit bemerkenswert wenig Worten kamen die Theaterschauspieler aus. Sie ließen lieber auch die Geräusche von purzelnden Murmeln, tapsenden Füßen und zurück schellenden Maßbändern für sich sprechen. Wenige Requisiten wurden pointiert eingesetzt. Immer wieder werden Kinder mit eingebunden - mal bei einem Ratespiel mal bei Zauberkunststücken.
Kölnische Rundschau, Februar 2017

 

Die Produktionen des „Agora"-Theaters zeichnen sich durch einen liebevollen Theaterraum aus, der das Publikum in eine ganz eigene Welt führt. Und das ohne viele Worte, mit großer Spielfreude und berührenden Gesängen. Für das Theater ist der Auftritt nicht nur ein „normales" Theatergastspiel, sondern mit seinem Thema auch ein wichtiger Impuls zu den Themen Respekt, Offenheit und Toleranz.
Aachener Zeitung, 23.02.2017
 

Der Zuschauer tritt ein in eine kreisförmige, blumige Raumbühne, weg von den Alltagssorgen. Und verfolgt die "Geschichte eines langen Tages" mit Avi, gespielt von Sascha Bauer, Iva, die ausstrahlungsstarke Line Lehro und Plug, die stürmische Leila Putcuyps.[...] Bei der Agora ist das Theater sakral und jeder Schritt ist bedeutungs- oder wahrnehmungsvoll, so zum Beispiel wenn Plug vor dem Eintreten die Füße in eine Wanne voll Mehl eintaucht oder wenn Wasser aus winzig kleinen grünen Gießkannen auf eine Blumenbeet darstellende Kunststofftischdecke fließt. Wenig Worte, eine charmante Prise deutschsprachigen Akzents, viel Freude und Spiel um das Wiederfinden von verlorenen Murmeln, und wie immer, die Gegenwart betonenden Gesang, all das bietet den Kindern ab 3 Jahren ein schönes Reiseversprechen.

Laurence Bertels, La Libre Belgique, 22.08.2016

 

 

Die Einfachheit der Erzählung verbirgt eine äußerst genaue schauspielerische Arbeit. Wie es bei Agora üblich ist, ist jede Geste präzise, jedes Lied und jeder Abzählvers harmonisch, jedes Requisit hat eine ganz bestimmte Funktion. Das Schauspielertrio hat - ohne unnötige Worte, ohne überflüssige Übertreibung - den richtigen Ton gefunden, um die heikle Begegnung gegensätzlicher Persönlichkeiten darzustellen. Und auch wenn an diesem "langen Tag" fast nichts geschieht, so wird offensichtlich am Ende nichts mehr wie vorher sein. Auf diese Art und Weise erfahren die ganz kleinen Zuschauer, für die das Stück gedacht ist, die Vorteile der Andersartigkeit, die Bereicherung des Teilens statt des Konflikts, die Ergänzung unterschiedlicher Mentalitäten. Das Ganze sorgfältig und fröhlich verpackt in Lieder, Tänze, Spiele und herzerwärmende Gesten.

Michel Voiturier, www.ruedutheatre.eu, 21.08.2016

 

 

Belgische Magier der Theaterkunst

Poesiezauber Mit „Die Geschichte eines langen Tages" gelingt der Theatergruppe AGORA das Kunststück, unseren Alltag zu verwandeln. Das junge TAK-Publikum zeigte sich begeistert.

 

[...] Es wird sehr expressiv für die Kinder gespielt, die das schätzen und sich sichtlich fürs Spiel engagieren. Auf den Gesichtern der Schauspieler kann man verschiedene Geisteszustände ablesen. Man zeigt dem Publikum Abstraktes, aber es wird auch das Alltägliche vorgeführt: Zorn (wer hat Pudding aufgegessen?), Mobbing (nicht immer will man mit dem oder mit der spielen...), Egoismus (Pudding gehört nur mir!) oder Freundschaft (Liebkosungen sind nicht verboten). [...] Mit anderen Attributen, Masken, Nadelstricken, Wasserbespritzen erreicht man Lachsalven und vor allem die endgültige Eintracht mit Kinder-Murmeln. [...] Ein orientalisches gesungenes Lied auf Armenisch beendet die wunderbare Theaterzauberei für die bezirzten Kinder.

Volksblatt - Die Tageszeitung für Liechtenstein, 13.05.2016

 

 

In „Die Geschichte eines langen Tages" steckt nicht weniger Originalität und Liebe zum Detail. Wer Dreijährige über 45 Minuten bei Laune halten will, der muss tief in die Trickkiste greifen. Und das gelingt in dieser quirligen, aber auch poetischen Inszenierung, die auch für Erwachsene viel zu bieten hat. [...] Mit Ania Michaelis hat das Agora-Ensemble auf eine Regisseurin zurückgegriffen, die viel Erfahrung mit Kindertheater gesammelt hat. Starke Bilder, Musik und der persönliche Ausdruck des Spielers sind ihre Steckenpferde. [...] Mit Line Lerho, Leila Putcuyps und Sascha Bauer stehen drei Spieler auf der Bühne, die - übrigens auch genau in dieser Konstellation - schon oft für Kinder auf der Bühne gestanden haben, und denen die flotte, körperbetonte Inszenierung sehr entgegenkommt. Mit Tanz und Musik, teilweise sogar mit artistischen Einlagen sorgen sie dafür, dass besonders die kleinen Zuschauer stets mit großen Augen das Geschehen verfolgen. [...] Aber auch alleine mit ihren Stimmen sorgen die drei Spieler für besondere Momente.
Petra Förster, GrenzEcho, 14.12.2015

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