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08.09.2014
Die lebendigen Toten / Les morts vivants

Eine szenische Lesung von Gedichten, verfasst durch deutsche und französische Kriegspoeten des Ersten Weltkriegs, für alle ab 14 Jahre.

 

60 Millionen Soldaten haben am 1. Weltkrieg 1914-1918 teilgenommen. 9 Millionen Tote, 8 Millionen Invalide, 20 Millionen Verletzte. Völkermorde, geplante Deportationen, verübte Kriegsgräuel an der Zivilbevölkerung.

Viele in den Schützengräben entstandene Gedichte zeugen davon.

Vielleicht können durch die Poesie der unbeschreibliche Schmerz, die unvorstellbaren Gräuel, der Irrsinn des Krieges ansatzweise vermittelt werden.

 

In dieser szenischen Lesung finden die Schriftsteller eine Stimme, nicht alleine um Vergangenes in Erinnerung zu rufen, sondern auch um uns und unser Handeln zu Beginn des dritten Jahrtausends in Frage zu stellen.

Deshalb sollen die Toten lebendig bleiben, zumindest in unserer Erinnerung.

 

Wechsel zwischen der deutschen und französischen Sprache während der Inszenierung.

 

Uraufführung

Dienstag, 23. September 2014, 20 Uhr in Brüssel, Bozar

In St. Vith: am 16. Oktober 2014 im Rahmen des 27. Internationalen Theaterfests der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.

08.09.2014
Das Ensemble

Spiel: Jérôme Varanfrain, Matthias Weiland

Lichtdesign: Michel Delvigne

Dramaturgie: Francis Schmit

Regie: Kurt Pothen

 

 

Ein Projekt des Deutsch-Französischen Kulturfonds mit Unterstützung der Kulturellen Dienste der Französischen und Deutschen Botschaft in Belgien, der Alliance française de Bruxelles-Europe und des Goethe-Instituts.

 

 

 

In Koproduktion mit dem Kulturzentrum Welkenraedt

08.09.2014
Trailer
08.09.2014
Textauszüge / Musik

Texte (Auszüge) :

Guillaume Apollinaire (La petite Auto ; La Tranchée ; Merveille de la Guerre), Hugo Ball (Totentanz ; Totenklage), François Bernouard (Douaumont), Daan F. Boens (Menschen in de grachten), Karl Bröger (Wunsch in die Zukunft), Paul Dermée (Festin), Albert Ehrenstein (Der Kriegsgott), Albert Paul Granier (Haïr), Pierre-Jean Jouve (Danse des Morts), Oskar Kanehl (Auf dem Marsch), Wilhelm Klemm (Lazarett ; Schlacht an der Marne), Edlef Köppen (Loretto ; Schreie), Jean Le Roy (Instant de clarté), Heinrich Lersch (Soldatenabschied), Lucien Linais (La Boue), Ernst Wilhelm Lotz (Aufbruch der Jugend), Marcel Martinet (Tu vas te battre), Otto Nebel (Zuginsfeld), Anna de Noailles (Lamentation), François Porché (Le poème de la tranchée), Henry Poulaille (C'est mon tour de garde aujourd'hui), Henriette Sauret (Elles), August Stramm (Patrouille), Ernst Toller (Leichen im Priesterwald)

 

Musik :

Volkslieder, Soldatenlieder: Preußens Gloria 

Der alte Dessauer / Interpretation: Musikkapelle Wallgau

Quand Madelon / Interpretation : Alain Charrié ; Text: Louis Bousquet ; Musik : Camille Robert

Non, Non Plus de Combats / Interpretation : Le Corou de Berra ; Text: Anonyme ; Musik : air de Gloire au XVIIe par Raoul Chantegrelet et Pierre Doubis

 

Die Biographien können Sie hier herunterladen.

Die Bibliographie finden Sie hier. 

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