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07.09.2011
Pressestimmen

Kindertheaterstück "Nebensache": Emotionale Geschichte aus dem Leben

Die Kinder hat Schumacher mit der Geschichte von Anfang bis Ende gepackt. „Das war aber kurz", sagte einer der Zuschauer am Schluss der intensiven 50 Minuten Theater. „Ohne euch", sagt Schumacher, „hätte ich die Geschichte gar nicht erzählen können." Und er lädt die Kinder ein, Fragen zu stellen oder Anmerkungen zu machen. „Die Geschichte war ein wenig traurig", sagt ein Mädchen. „Aber auch ein bisschen lustig", findet ein anderer. „Stimmt", sagt Schumacher. „So ist das Leben. Es ist nicht immer lustig. Aber zum Glück ist es nicht immer traurig.

Aachener Zeitung, 16.12.2016

 

TTT - On aime passionnément

Un homme dort sous une bâche. Il se lève, imite le cri du coq, fait les gestes répétés du quotidien, tout en regardant, muet, le public d'un air revêche. Puis, il interpelle un enfant. Le dialogue s'instaure, le regard change, il commence à raconter sa vie d'avant, sa vie tranquille d'homme heureux : lui, Cornélius, sa ferme, son tracteur et ses animaux, ses petits bonheurs, sa femme, ses enfants et le malheur qui sournoisement s'installe... Seul en scène, Roland Schumacher, tout autant conteur que personnage, fait naître de son récit des images fortes, des mots simples, une voix posée et des objets qu'il manipule, sortis des multiples valises qui composent sa maison-carriole. Il est ce vagabond qui porte son histoire et la livre à qui veut bien l'entendre. L'intensité de ce spectacle, créé par l'Agora Theater, réside dans cette intention de partage, de rencontre.
Télérama, Sortir Paris, Françoise Sabatier-Morel, 23.05.2015

 

»Nebensache« spricht die Zuschauer direkt an...

Das Agora-Theater präsentiert erstmals ein Theaterstück fürs Klassenzimmer für Zuschauer ab sechs Jahren. »Nebensache« ist nicht für die Bühne konzipiert, sondern für die Schule und soll dort direkt im Klassenzimmer gezeigt werden, mitten im Leben. Und genau dort spielt die Geschichte auch. (...) Unter der grünen Plastikplane kriecht eine etwas verlodderte Gestalt in abgenutzter weißer Unterwäsche hervor, die ihr Hab und Gut unter dem schützenden Plastik hervorzieht: Ein alter Kinderwagen mit allerlei Laden und Kisten, in denen der Mann seinen ganzen Hausrat verstaut hat. (...)
»Soll ich euch eine Geschichte erzählen?«, fragt er weiter - und damit beginnt der »interaktive« Teil von »Nebensache«, in dem die Zuschauer den Requisiten ihre Funktion geben und den Figuren ihren Namen - und der dann tatsächlich mitten aus dem Leben gegriffen ist. (...) Mit einem »Passt auf euch auf« entlässt der Vagabund seine Zuhörer am Ende zurück ins Leben. Die Botschaft kommt an und in dieser Form mit Sicherheit auch bei Kindern, denn sie wird mit Wortwitz, Action, Akkordeon-Musik und originellen Requisiten erzählt. Tosender Applaus war der Dank für Roland Schumacher, der »Nebensache« alleine spielt, und dies mit einer Dynamik, Mimik und Darstellungskraft, die die Zuschauer mitreißt. Die Regie hat Kurt Pothen geführt und »Nebensache« seinen eigenen, originellen Stempel aufgedrückt.
Grenz-Echo, Petra Förster, 12.02.2011

 

Bedeutungsvolle „Nebensache"
Kindgerecht erzählt Roland Schumacher alias Cornelius vom AGORA Theater die schicksalhafte Geschichte des Bauern, dem am Ende nur noch ein Kinderwagen und ein paar Habseligkeiten geblieben waren. Die Kinder bezieht er dabei aktiv in sein Schauspiel ein.
„Nebensache" ist der Titel des Stücks und fällt nicht in die übliche Kategorie der „Heile-Welt-Geschichten" für Kinder. Es erklärt das für junge Zuschauer schwer greifbare Thema Obdachlosigkeit und zeigt, dass manchmal weniger zum Leben und Glücklichsein notwendig ist, als man glaubt.
Jülicher Zeitung, 5.10.2011

 

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